Urteil des Verwaltungsgerichtshofs Mannheim zur Situation der Zuschüsse und Elternbeiträge für Waldorfschulen |

Der Verwaltungsgerichtshof Mannheim hat am 14. Juli 2010 ein wegweisendes Urteil zur Höhe der Zuschüsse und Elternbeiträge für Waldorfschulen gefällt. Das Land könne die Bezuschussung der Schulen in freier Trägerschaft nicht so belassen wie bisher. Die Zuschüsse seien zu gering und in der Folge die Elternbeiträge zu hoch. Hier finden Sie die Presseerklärung des Verwaltungsgerichtshofs als pdf-Datei zum Lesen und Herunterladen.  Die Waldorfschulen begrüßen das Urteil. Hier finden Sie eine aktuelle Pressemeldung der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in Baden-Württemberg als pdf-Datei zum Lesen und Herunterladen.



Zuschusssituation der Schule |

Hier finden Sie einen aktuellen Zeitungsartikel, der die Zuschusssituation und ihre Auswirkungen für die Michael Bauer Schule schildert. Der Artikel erschien am 9.7.2010 in der Filder-Zeitung (www.filder-zeitung.de).Sie können ihn hier als pdf-Datei lesen und herunterladen.



Klasse 7A bei der Stolperstein-Verlegung am 30. April 2010 |

Am 30. April 2010 wirkte eine Flötengruppe der Klasse 7A bei der künstlerischen Umrahmung der Stolperstein-Verlegung für Frau Gertrud Schönberger mit.
Frau Gertrud Schönberger wurde am 30. April 1904 in Stuttgart-Vaihingen in der Schulstraße 9, heute Ernst-Kachel-Straße 7, geboren und 1940 in Grafeneck ermordet.
Hier finden Sie auch einen Zeitungsartikel über diese Veranstaltung als pdf-Datei, die Sie lesen und herunterladen können.



Fotos von der Stolperstein-Verlegung |

Zur Zuschusslage der Michael Bauer Schule |

Dazu ist am 9.4.2010 ein Zeitungsartikel in der Filder-Zeitung erschienen, der zum Konjunkturprogramm II, zum kommunalen Zuschuss der Stadt Stuttgart und zum Stand beim Landeszuschuss informiert. Sie können den Artikel als pdf-Datei (221 kb) lesen und herunterladen.




Zum Konjunkturprogramm II
Die Stadt Stuttgart und das regierungspräsidium haben im Rechtsstreit vor dem Verwaltungsgericht eingelenkt. Dazu finden Sie hier einen Artikel aus der Stuttgarter Zeitung vom 25.3.2010 als pdf-Datei, den Sie lesen und herunterladen können.



Haiti: Spendenauftruf für waldorfpädagogische Nothilfepädagogik  |

Hier finden Sie einen Spendenaufruf der Freunde der Erziehungskunst e.V., die einen waldorfpädagogischen Nothilfeeinsatz in Haiti durchführen wollen. An verschiedenen Krisenplätzen in der Welt (z.B. Erdbebengebiet China, Krieg im Gaza-Streifen) fanden schon solche Einsätze statt. Sie können den Spendenaufruf hier als pdf-Datei (18,5 KB) lesen und herunterladen.



Zur Zuschusssituation der Freien Schulen |

Hier finden Sie den Landtagsbericht zur finanziellen Situation der freien Schulen in Baden-Würtemberg, Landtagsdrucksache 14/5590 vom 10.12.2009. Der Bericht, den die Landesregierung alle drei Jahre verpflichtet ist, dem Landtag vorzulegen, gibt die Sicht der Landesregierung wieder, enthält aber auch die Stellungnahme der Arbeitsgemeinschaft der Freien Schulen inklusive der Sichtweise der Freien Waldorfschulen. Deutlich wird, dass der Kostendeckungsgrad sich immer weiter von den angestrebten versprochenen 80% der Kosten eines Schülers an einer staatlichen Schule entfernt. Allein die Michael Bauer Schule müßte 175.000 Euro mehr Zuschuss erhalten, um das Versprechen einzuhalten. Sie können den Landtagsbericht hier als pdf-Datei (416 KB) ansehen und herunterladen.



Großdemonstration der Freien Schulen am 19. Januar 2010 |

Statt der erwarteten 15.000 Teilnehmer kamen rund 25.000 Schüler, Eltern und Lehrer in die Stuttgarter Innenstadt und demonstrierten friedlich und fröhlich für ein Bildungswesen ohne Zuschussdumping.
Hier finden Sie eine Vielzahl von fotografischen Eindrücken dieser überaus gelungenen gemeinsamen Aktion der Freien Schulen in Baden-Württemberg. Informationen und Pressestimmen finden Sie auch auf der Homepage der Landesarbeitsgeschaft der Freien Waldorfschulen in Baden-Württemberg, siehe unter "Links zu".



Großdemonstration der freien Schulen Baden-Württemberg am 19. Januar 2010 |

Wir rufen auf zur Teilnahme an einer Großdemonstration am Dienstag, den 19. Januar 2010 um 10 Uhr in Stuttgart. An dieser Demonstration nehmen alle Schulen in freier Trägerschaft aus Baden-Württemberg teil. Am gleichen Tag finden im Landtag die Beratungen des Doppelhaushaltes 2010/2011 statt.Die Deomstration wird veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft der Freien Schulen in Baden-Württemberg. Hier können Sie den an Eltern, Schüler und Lehrer gerichteten Aufruf als pdf-Datei lesen und Herunterladen.
Das Versprechen der Landesregierung, die Freien Schulen bis 2011 mit 80% der Kosten eines staatlichen Schülers zu finanzieren, muss umgesetzt werden. Kürzlich beantwortete das Kultusministerium einen Berichtsantrag der Fraktion der GRÜNEN, dass für eine Anhebung der Zuschüsse auf den versprochenen Kostendeckungsgrad Mittel in Höhe von ca. 47,5 Mio. EURO notwendig sind. Die Antwort steht hier als pdf-Datei zum Lesen und Herunterladen zur Verfügung.
Sowohl dieser als auch einer weiteren Erklärung des Kultusministerium (hier gleichfalls als pdf-Datei verfügbar) war zu entnehmen, dass es nicht möglich scheint, die Zuschüsse über einen Kostendeckungsgrad von 70,5% hinaus zu erhöhen.
Offenbar verabschiedet sich der Staat von dem Versprechen der 80%-Förderung. Jetzt ist nur noch von 70,5% die Rede! Das können und werden wir nicht akzeptieren! Die Freien Schulen müssen das Sonderungsverbot beachten, deshalb darf die Vermögenslage der Eltern nicht ausschlaggebend für die Aufnahme eines Kindes sein. Allen Kindern muss der Zugang zu einer Schule in freiern Trägerschaft gewährleistet sein. Vielfalt im Bildungswesen ist ein Grundrecht (Artikel 7 Grundgesetz).
Deshalb kommen Sie alle zur Großdemonstration am Dienstag, den 19. Januar 2010 um 10 Uhr. Machen Sie durch Ihren Protest den Landtagsabgeordneten deutlich, dass Versprechen nicht gebrochen werden dürfen!




Städtischer Zuschuss für freie Schulträger  |


Zur Kürzungsabsicht der Stadtverwaltung für den städtischen Zuschuss für Sachkosten finden Sie hier ein
Flugblatt der Stuttgarter freien Schulen
als pdf-Datei zum Lesen und Herunterladen.

Für unsere Schule würde die Kürzung ein minus von 45.000 EURO im Jahr bedeuten! Das ist unter keinen Umständen hinnehmbar. Schon garnicht mit der von der Stadtverwaltung vorgebrachten Begründung, sie habe höhere Reinigungskosten für die eigenen Schulen.Wir sind sicher, dass der Stuttgarter Gemeidnerat diesem Vorschlag nicht folgen wird.




100% Schule braucht mindestens 80% Förderung |

Freie Schulen unzureichend finanziert

„Wir können alles, außer freies Schulwesen“
Ziel der Landesregierung klar verfehlt

Von Christian B. Schad, Geschäftsführer der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in Baden-Württemberg

Die Freien Waldorfschulen in Baden-Württemberg stellen fest, dass die immer wieder geäußerten Bedenken zur Unterfinanzierung der Schulen in freier Trägerschaft leider zu Lasten der Freien Schulen und ihrer Eltern voll eingetroffen sind. Das Ziel der Landesregierung, 2008 mindestens auf einen Deckungsgrad von 70,5% der Kosten eines staatlichen Schülers zu kommen, wurde klar verfehlt. Der neue Landtagsbericht zur Situation der Schulen in freier Trägerschaft weist dramatische Zahlen aus.

Zur Begründung dieser Tatsache wird das Kultusministerium nicht müde, darauf abzuheben, dass es in Fragen der Bezuschussung freier Schulen nur um die Sicherung eines Existenzminimums des Ersatzschulwesens insgesamt ginge. Wieder einmal hebt es darauf ab, dass das alte Berechnungsmodell von der Rechtsprechung gebilligt sei. Nach der Erklärung der Landesregierung aber wurde mit dem Bruttokostenmodell (BKM) ein politischer Konsens geschaffen und im Privatschulgesetz verankert. Es hat das Ziel, das Freie Schulwesen entsprechend seiner Bedeutung angemessen zu fördern.

In der Koalitionsvereinbarung (Seite 30ff.) wurde als Ziel ein Deckungsgrad von 80% festgeschrieben. Von diesem Ziel ist man heute weiter entfernt als bei Einführung des Bruttokostenmodells. Die Finanzierungslücke bei allen freien Schularten führt zwangsläufig zu einer immer größeren Belastung der Eltern. Von der Zusage, dass ab 2008 die stufenweise Erhöhung des Kostendeckungsgrades auf 80 % bis zum Jahre 2011 umgesetzt wird, ist man weit entfernt. Diese Entwicklung ist für viele freie Schulen existenzbedrohend. Gerade im Gymnasium hat der Staat einige strukturelle Veränderungen wie erhöhte Stundenzahl durch G8, Hausaufgabenbetreuung, erhöhte Schulleitungszeit, sinkender Klassenteiler etc. gegeben. Diese Kosten finden in den jetzigen Berechnungen überhaupt keinen Niederschlag. Dies führt zur massiven Ungleichbehandlung aller freien und gemeinnützigen Schulträgern gegenüber den Schulen in staatlicher Trägerschaft.

Nach Berechnungen durch die Arbeitsgemeinschaft der Freien Schulen (AGFS) ist der Kostendeckungsgrad für die Waldorfschüler Klasse 1 bis 4 auf 59% gesunken: Tendenz weiter fallend. Ein freies Gymnasium wird in den nächsten drei Jahren bei konstanter Bezuschussung auf einen Deckungsrad von 68% absinken.

Soll das Versprechen der Landesregierung von 80% eingelöst werden, müssen nun zwingend Maßnahmen erfolgen.

Schulen in freier Trägerschaft sollen laut Kultusministerium 4% der Gesamtkosten durch Sponsoring und Spenden aufbringen. Bei Kosten für einen Gymnasiast von ca. 5.400 € und einem Gymnasium mit ca. 800 Schülern würde dies bedeuten, dass diese Schule jährlich 172.800 € durch Spenden und Sponsoring für den laufenden Betrieb aufbringen müsste – eine Unmöglichkeit! Zynischerweise wird in diesem Zusammenhang auch davon gesprochen, dass es ja nicht um die Existenzfähigkeit einzelner Schulen ginge!

Weiter bezieht sich das Kultusministerium auf die Ausführungen des VGH vom 19. Juli 2005 und unterstellt, dass ein vom VGH angenommenes Schulgeld pro Schüler in Höhe von 120,- € verfassungsrechtlich unbedenklich sei. Diese Vermutung ist verfassungsgerichtlich nicht überprüft.

Das Kultusministerium rechnet falsch. Für das Jahr 2008 berechnet es den höheren Zuschuss, der für einige Schulen, z.B. für Grundschulen oder die Klassen 1 – 4 der Waldorfschulen, ab September 2008 gewährt wurde, für das ganze Jahr hoch. Dies ist deshalb falsch, da laut Gesetz eine Gegenüberstellung des tatsächlichen Zuschusses 2008 und der tatsächlichen Kosten eines staatlichen Schülers im Jahr 2008 zu erfolgen hat. Wenn auf der einen Seite Zuschussanteile, die sich erst 2009 voll auswirken, mit eingerechnet werden, müsste dies auch für die Kostensteigerung aus dem Jahr 2009 getan werden. Dies ist nicht erfolgt. Insofern wird der Deckungsgrad seitens des Kultusministeriums hier zu hoch ausgewiesen.

Bei der Begründung der gesunkenen Kostendeckungsgrade ist das Kultusministerium bemüht, dies auf Faktoren zurückzuführen, die für Schulen in freier Trägerschaft nicht gelten würden. Auch dies ist falsch. Völlig vergessen werden die strukturellen Entwicklungen, die auch die Schulen in Freier Trägerschaft betreffen, wie Absenkung des Klassenteilers, Erhöhung der Schulleitungszeit, Hausaufgabenbetreuung, erhöhte Stundenzahl im G 8, Bildungsoffensive etc. Sie finden keinen Eingang in das BKM.

Das Kultusministerium stellt darüber hinaus zusätzliche Leistungen des Landes als Wohltat für die Schulen in freier Trägerschaft dar. Richtig wäre es, auch die Leistungen der Freien Schulen und Ihrer Eltern für das Land darzustellen. Muss doch die Differenz zu 100%, die das Land spart, finanziert werden. Mit keiner Silbe wird die Leistung der privaten Ganztagesschulen erwähnt, sie erhalten überhaupt keinen Kostenersatz. Keine Berücksichtigung findet auch die Tatsache, dass nach der dreijährigen Wartefrist bei Schulneugründungen keine Refinanzierung durch das Land erfolgt.

Anmerkungen zu den zusätzlichen Leistungen

Beurlaubung von Lehrkräften in den Privatschuldienst
Dies ist gesetzlich so vorgesehen und wird von den Schulen in freier Trägerschaft sehr unterschiedlich wahrgenommen. Auf Grund der pädagogischen Ausrichtung partizipieren insbesondere die Waldorfschulen praktisch nicht von der Beurlaubung von beamteten Lehrkräften. Im Übrigen tragen die freien Träger die Risiken von Krankheit, Arbeitsunfällen und die kaum kalkulierbaren und oft erheblichen Kosten einer evtl. Nachversicherung.

Versorgungsaufwand der Lehrkräfte
Bekanntermaßen wurde diese Möglichkeit durch das Land deutlich eingeschränkt und ist ein auslaufendes Modell.

Förderung des Baus von Sporthallen
Im Haushalt des Landes ist zur Förderung des Sporthallenbaus für Schulen in freier Trägerschaft eine Summe von 103.000 € vorgesehen. Der derzeitige Antragsstau beläuft sich bei 38 Anträgen auf ca. 10,6 Mio. €. Dies bedeutet eine rechnerische Wartefrist von ca. 100 Jahren!
Das Kultusministerium kritisiert in seinem Bericht an den Landtag das Bruttokostenmodell. Dies gehört nicht zu seiner Aufgabe. Inhaltlich werden ausführlich maximal mögliche Beträge dargestellt. Richtig wäre es, die tatsächliche Summe der Anrechnungen zu nennen.

Vergleichsrelevanter Zuschuss
Nach Gesetz ist der tatsächliche Zuschuss von 2008 darzustellen und keine Hochrechnung, dies erfolgt für die Kostenseite ja auch nicht. Korrigiert man die falschen Berechnungen gelangt man zu folgenden Deckungsgraden:

Vergleichstabelle Kostendeckungsgrad nach Berechnung der Freien Schulen: 



Schulart

 

 





Kosten 2008





Zuschuss 2008





Kosten-deckungsgrad 2008





Kosten-deckungs-grad KuMi 2005





Kosten-deckungs-grad KuMi 2008





Grundschulen Kl. 1-4 Freie Waldorfschule





3.793,49 €





2.235,00 €





59%





63,7%





64,0%





Klassen 5 – 12 Freie
Waldorfschule

(96,64% des gymnasialen Zuschusses)





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3.967,00 €





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Gymnasien, Kl. 13 Freie Waldorfschule





5.399,04 €





4.105,00 €





76,2%





79,4%





76,9%






Hier finden Sie auch die Pressemitteilung der Arbeitsgemeinschaft Freier Schulen in Baden-Württemberg als pdf-Datei zum Lesen und Herunterladen.

Anmerkung von Frank Dvorschak, Geschäftsführung und Öffentlichkeitsarbeit MBS:

Unserer Schule entgehen durch die versprochene, aber nicht noch nicht vollzogene Anhebung der Zuschüsse auf 80 % der Kosten eines staatlichen Schülers jährlich rund 175.000 €. Und das seit 20 Jahren. Und das geht allen über 50 Waldorfschulen im Land so! Daran sieht man, was der Staat an uns spart. Sie erinnern sich: Die ersten einschneidenden Kürzungen wurden kurz vor Weihnachten 1989 im Landtag beschlossen und wirken seitdem fort. Die pädagogischen Innovationen werden stillschweigend übernommen, in den finanziellen Zuwendungungen werden wir aber diskriminiert. Der Staat nutzt seine Monopolstellung wettbewerbsschädigend aus.



Konjunkturprogramm II und städtischer Zuschuss für freie Schulträger |


Zum Umgang der Stadt Stuttgart mit dem Konjunkturgrogramm II und zur Kürzungsabsicht der Stadtverwaltung für den städtischen Zuschuss für Sachkosten finden Sie hier ein
Positionspapier der Stuttgarter Schulen in freier Trägerschaft zu den beiden Problembereichen
als pdf-Datei zum Lesen und Herunterladen.



UNESCO-Welt-Jugend-Festival: Empfang unserer ägyptischen Gäste bei Oberbürgermeister Dr. Schuster |

Begrüßung der Jugendlichen aus Indien zum UNESCO-Weltjugendfestival am Stuttgarter Flughafen durch die Schulbürgermeisterin Frau Dr. Eisenmann am 10. Juli 2009 |

Michael Bauer Schule als Partner beim UNESCO-Weltjugendfestival 2009, siehe Presseerklärung der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Waldorfschulen in Baden-Württemberg






Klasse 3b gewinnt beim Wettbewerb "Sei ein Futurist" des dm-Drogerie Markts |

Unsere Klasse 3b mit Klassenlehrerin Frau Esger-Kraft hat beim Wettbewerb "Sei ein Futurist" des dm-Drogerie-Markt gewonnen. Im dm-Markt Stuttgart-Kronprinzenbau erhielten fünf der ausgewählten Projektgruppen ihre wohlverdienten Urkunden und Schecks über je 1.000 EURO.
Aus der Projektbeschreibung:
Die Kinder der 3. Klasse planen und gestalten in Gruppenarbeit ein Schulhofmodell. Sie bauen ihre Ideen, die in die Umgestaltung des Schulhofes einfließen sollen. Sie arbeiten mit gesammelten Naturmaterialien, lernen insbesondere den Umgang mit Lehm und Holz kennen, Baustoffen, die weltweit heute noch und in der Menschheitsgeschichte durchgängig Verwendung fanden. Eltern unterstützen die sozialen Prozesse im Unterricht. Der Schulhof entsteht durch die Zusammenarbeit der Kinder, deren Eltern und Lehrer auch für die nachfolgenden Kinder der Regel- und Förderklassen unserer Schule.



Ablehnung eines Zuschusses aus dem Konjunkturprogramm der Bundesregierung (Zukunftsinvestitionsgesetz)

Der Gemeinderat der Stadt Stuttgart hat in seiner Sitzung am 19. März 2009  beschlossen, die auf die Stadt Stuttgart entfallenden Fördermittel nur für dringend notwendige Maßnahmen an städtischen Einrichtungen zu verwenden. Die Schulen in Freier Trägerschaft sollten nicht bedacht werden. Ein mit Bundesmitteln gespeistes Konjunkturprogramm sieht für alle Schulträger in Deutschland einen Zuschuss pro Schüler von 327,-- € für energieeinsparende Sanierungsmaßnahmen vor. Entsprechend haben wir einen Antrag bei der Stadtverwaltung gestellt, um eine neue Heizung einzubauen, alte Fenster im Haupthaus auszutauschen und eine Fassadendämmung an der Nordwand des Haupthauses anzubringen. Es wird mit Kosten von ca. 250.000,-- € gerechnet.

Nun liegt dazu der Ablehnungsbescheid des zuständigen Bürgermeisters, Herrn Föll, vor. Mit der Entscheidung erfolge keine Beachteiligung der Freien Träger, da diese von der Stadt auf freiwilliger Basis mit jährlich rund 2,5 Mio. EURO gefördert würden. Unsere Schule erhielt 2008 einen freiwliigen Zuschuss von 188.638 EURO. Dieser Zuschuss beinhalte neben den laufenden sächlichen Aufwendungen auch die Unterhaltung der Schulgebäude. Darüber hinaus erhielten wir aus der Verbilligung von Erbbauzinsen für das Schulgrundstück eine mittelbare Zuwendung von jährlich 35.000 EURO.

Im Städtevergleich von Baden-Württemberg sei der Zuschuss pro Schüler am höchsten. Die Stadt sei an der Gesamtfinanzierung des Konjunkturpakets II mit jährlich 9 Mio. EURO beteiligt.
Es wird versichert, dass die laufende finanzielle Unterstützung, soweit dies die Finanzlage zulässt, auch in Zukunft beibehalten wird. Der Gemeinderat werde sich in Kürze mit der Bewilligung der Zuschüsse für 2009 befassen.

Soweit der Bescheid. Laut Gesetz steht uns ein Zuschuss von rund 200.000 EURO zu, da der Zuschuss trägerneutral zu gewähren ist. Die Stadt hat die ihr vorliegenden Anträge gesammelt und an das Regierungspräsidium weitergeleitet.
Das Regierungspräsidium kann unseren Antrag positiv bescheiden, wenn festgestellt wird, dass die Entscheidung des Gemeinderats ermessensfehlerhaft war. Die Entscheidung des Regierungspräsidiums bleibt abzuwarten. Bleibt es bei der Ablehnung unseres Antrags, ist ein Widerspruch zu erwägen.









Impressionen vom Maifest am 16. 5. 2009 |

Eindrücke vom Klassenspiel Klasse 8 A |

Johannes Braig aus Klasse 9b gewinnt Wettbewerb der Ingenieurkammern |


Wir gratulieren Johannes Braig aus der Klasse 9b, der kürzlich beim länderübergreifenden Schülerwettbewerb "Turm hoch drei" der Südwest-Ingenieurkammern den ersten Platz belegt hat. Er überzeugte die Jury mit seinem Turm "Seiltänzer".
Gegenstand des Wettbewerbs, mit dem Schüler für den Ingenieursberuf begeistert werden sollen, waren Modelle von Wassertürmen. Dabei mussten vorgegebene Materialien verwendet und Maße eingehalten werden. Außerdem sollte das Bauwerk in seinem Wasserbehälter zwei Kilogramm Sand tragen können, ohne einzuknicken. Jeweils die drei besten Wettbewerbsarbeiten aus den Ländern Hessen, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Saarland kamen in die Endausscheidung.
Von seiten der Ingenieurkammer wurde gelobt:"Johannes Braig hat als einer der wenigen eine Einzelarbeit abgeliefert." Die meisten Wassertürme seien von Klassen oder Gruppen erstellt worden im Rahmen des technisch-naturwissenschaftlichen Unterrichts, über 300 Schüler waren insgesamt beteiligt.
Der Turm "Seiltänzer" (siehe Photo) wurde vom Aussichtsturm auf dem Stuttgarter Killesberg inspiriert. Ein dünner Stab, der auf einer Kugel steht, trägt den trichterförmigen Kessel, an dessen Seiten die gespannten Seile für Stabilität sorgen.
Johannes Braig ist sogar schon zum zweiten Mal dabei. Hat er doch im vergangenen Jahr eine aufwändige Brücke aus Streichhölzern gebaut und damit den dritten Platz belegt. Wir sind gespannt auf die nächsten Modelle.





Zum Amoklauf in Winnenden finden Sie hier ein Schreiben von Herrn Kultusminister Helmut Rau an alle Schulen in Baden-Württemberg, als pdf-Datei, das Sie lesen und downloaden können.



Unsere Schule wird im Herbst 2009 ihr 40jähriges Jubiläum feiern! Es ist am 9. und 10. Oktober 2009 eine festliche Veranstaltung dazu geplant. Ein Programm zu den Festveranstaltungen folgt noch.
Die Veranstaltung steht auch im Zusammenhang mit dem im Jahr 2009 auch stattfindenden 90jährigen Jubiläum der Waldorfschulbewegung überhaupt. Denn im September 1919 wurde die erste Freie Waldorfschule in Stuttgart gegründet.




Aktuelles aus der Schule |


Beim Volleyballturnier am der Freien Waldorfschule am Kräherwald Stuttgart am 7. Dezember 2008 hat unsere Mannschaft den dritten Platz belegt. Ein schöner Erfolg! Wir gratulieren herzlich!